|
Faszination Ballonfahrt
Gästebuch
Im
April 2007 war es, herrliches frühlinghaftes Abendwetter
und das erste Mal im Leben in einem Ballon. Unser Wunsch war
es natürlich, so viel Leipzig wie möglich von oben
zu sehen und dank des Südostwindes und der Kunst unseres
Ballonskipper (sagt man das so gelang dann auch eine sehr
schöne Ballonfahrt von der Sachsenklinik Erdmannsdorf
über Großpösna, Liebertwolkwitz vorbei an
den Seen in Markkleeberg und Cospuden in den Südwesten.
Beeindruckend der Blick von oben auf den Rundling im Leipziger
Süden. Nach rund einer Stunde waren wir am Kulkwitzer
See angekommen, wo uns (wir glaubten es kaum) auf einem knappen
Wiesenstreifen vor Markranstädt die Landung nach unserer
Ballonfahrt scheinbar ohne jede Mühe gelang. Eine Begleitmannschaft
half schnell und sachkundig bei Montage und Demontage. Mit
„Bodenhaftung“ begleitete sie uns und zeigte uns
auch den Landeplatz. Herrliche Sicht über das Neuseenland
und den Süden von Leipzig bescherte uns ein unvergessliches
Erlebnis.
Danke unserem Ballonfahrer Roland Gerlach
und weiterhin stets gute Winde!
Helga und Fritz Rebbelmund!
Ich hatte zu
meinem 70. Geburtstag von meiner Familie eine Ballonfahrt
geschenkt bekommen. Eigentlich war ich gar nicht so begeistert
und hatte auch etwas Bedenken da es mir immer mal schwindlig
ist. Ich habe mich aber dann doch bereit erklärt die
Ballonfahrt anzutreten.
... und war begeistert. Ich kann es allen nur empfehlen einmal
in einen Korb zu steigen- es war einfach Klasse. Wir fuhren
(wie ich jetzt weiß) über den Marktplatz von Naunhof
Richtung Bad Lausick. Unter uns waren Züge und Autos
so klein und es winkten uns viele Bodenbewohner zu. Nachdem
wir Rehe bei Otterwisch sahen landeten wir sehr ruhig neben
genanntem Ort auf einer Wiese. Wir 3 Gäste werden dies
Fahrt lange in Erinnerung behalten und werden vielleicht irgendwann
noch einmal uns unsere kleine Welt von oben anschauen.
W. Pleß
Lieber Roland,
wann immer wir einen Ballon am Himmel sehen, erinnern wir
uns mit
Freude an das großartige Erlebnis unserer ersten Ballonfahrt
an einem der sonnendurchfluteten Frühlingstage dieses
Jahres. Aus Zeitgründen immer wieder hinausgeschoben,
war die Vorfreude bereits übergroß, als es dann
doch so weit war und das Abenteuer in Erdmannshain beginnen
konnte. Uns fiel gleich auf, mit welcher umsichtigen Ruhe
Ballon, Gondel und Zubehör von Dir und Deiner Mannschaft
vorbereitet und auf Zuverlässigkeit geprüft wurden.
Bereits der Aufstieg ließ den Alltag am Boden zurück.
Wie haben wir das Gefühl der Freiheit und die Perspektive
von oben genossen, aus der ein großer Teil des östlichen
Leipziger Umlands bestaunt werden konnte.
Während der langen Fahrt über Naunhof bis ins Muldental
hinter Grimma erlebten wir die erhabene Ruhe, mit welcher
der Ballon im Wind, als sei er dessen Bestandteil, dahin schwebte.
Ab und zu wurden wir durch das Rauschen des Heißluftstrahls
in die Wirklichkeit zurückgeholt. Von unten winkten fröhliche
Menschen, Tiere dagegen suchten aus instinktiver Furcht vor
diesem ungewöhnlichen Ding über ihnen das Weite,
wenigstens aber Deckung. Bei all dem konnten wir Deine Handlungen
als Pilot beobachten, einige Gedanken austauschen und erfuhren
etwas über das Ballonfahren.
Nach der ausgesprochen sanften Landung in einem Getreideschlag
und den notwendigen Arbeiten zum Bergen und Verladen des Ballons,
erlebten wir die Ballon-Fahrer-Taufe, eine nette, durchaus
jedoch ernst zu nehmende Tradition.
Deshalb können wir Dir jetzt, als Ballöner nochmals
auf diesem Wege für eine wunderbare Erfahrung danken
und zwar als
Markgraf von Kaditzsch der Unerschrockene und
Markgräfin von Kaditzsch die Ruhige.
Herzliche Grüße von
Bärbel und Wolfgang Kortes
Ballon fahren
macht Spaß !
Am 24.05.2009 fuhren wir zum 2. Mal mit Roland
im Ballon. Wir waren also „Wiederholungstäter“,
weil uns beim ersten Mal die Fahrt über unsere Heimatstadt
Leipzig ganz in die Nähe unserer Wohnung mit einer recht
rasanten Landung viel Spaß gemacht hatte. Das war auch
der Grund, warum wir uns zu unseren 50. Geburtstage je einen
Ballonfahrtgutschein gewünscht hatten.
Beim ersten Mal waren wir noch reichlich aufgeregt, beim zweiten
Mal konnten wir alles in Ruhe in genießen, da wir ja
genau wusste, wie alles abläuft und wie man so ein Ereignis
am besten filmt und fotografiert.Die Fahrt führte uns
diesmal bei schönstem Wetter von der Sachsenklinik Erdmannshain
in etwa in Richtung Süden über den Marktplatz von
Naunhof über Wälder, Felder, Seen, Dörfer,
über Bad Lausick bis Hopfgarten. Wir sahen Rehe, Kühe,
weiße Rinder, Reiter, hübsche Häuser mit strahlendblauen
Pools, aber auch verfallenen Bauernhöfe und ein verlassenes
(Armee?) Gelände. Das Gelände der Klinik in Bad
Lausick kannte unser Ballonpilot Roland ganz genau, denn dort
hatte er mal gearbeitet. Wir kamen genau über das Freizeitbad
Riff und sahen die Hudelburg, wo es ein tolles Ritteressen
gibt. In der Höhe kann man wunderbar träumen und
entspannen, denn es stört kein Lärm, die Ruhe wird
nur vom Fauchen des Brenners durchbrochen und über jedem
Dorf wird man von den bellenden Hunden begrüßt.
Uns grüßte am Himmel sogar ein Kleinflugzeug.Wir
landeten diesmal bei einem malerischen Sonneuntergang ganz
sanft auf einem trockenen Acker bei Hopfgarten, wo uns sogleich
die freundlichen und neugierigen Bewohner begrüßten,
die auch unsere Verfolgerautos auf dem kürzesten Weg
über die Felder gelotst hatten.Nach dem alle beim Einpacken
des Ballons geholfen hatten, erlebten wir noch die Ballontaufe
unsere Mitfahrerin- diesmal als Zuschauer, denn wir hatten
unsere Ballontaufe als Kurfürstin und Kurfürst ja
schon beim ersten Mal.
Zusammengefasst: Ballon fahren
macht Spaß! (war bestimmt nicht das letzte Mal). Ein
Dankeschön an Roland und seiner Verfolgercrew.
Annette, Kurfürstin
von Grünau, die Sehende und Uwe, Kürfürst von
Grünau der Unbeschwerte aus Leipzig
|